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Tipps und Tricks rund ums Recording

20. September 2009

Steinberg CI2 USB Audio Interface

Steinberg CI2

Steinberg CI2

Das CI2 – Advanced Integration USB Studio von Steinberg ist ein kompaktes USB Audio Interface. Neben der Controller-Audiointerface Hardware wird eine Version von Cubase AI 5, eine kompakte Version von Cubase 5 mitgeliefert. Mit diesem Paket erhält man ein Komplettsystem für das digitale Recording, welches sich ideal für Einsteiger eignet.

Das CI2 dient, wie sein Name vermuten lässt, zwei wesentliche Hauptaufgaben. Erstens ist es ein 2-Kanal-Audiointerface
ausgestattet mit XLR Combo-Buchsen. Die Buchsen sind mit zwei hochwertigen Mikrofonvorverstärkern inklusive Phantom-Spannung
und einem HI-Z Eingang für E-Gitarre versehen worden.

Zweitens dient der CI2 als Controller für Cubase. Über den innovative AI Knob lassen sich nahezu alle Parameter in Cubase intuitiv Steuern. Somit bekommen gerade Neulinge in Sachen Recording eine Hardware und Software Lösung mit der sie die ersten Musikaufnahmen realisieren können.

10. August 2009

Melodyne tutorials

Die Musiksoftware melodyne der Firma celemony erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Tutorials bzw. die usermanuals der verschiedenen melodyne Software kann man sich auf der Firmenwebsite im Downloadbereich im PDF Format downloaden.

Melodyne usermanuals

3. März 2009

Cubase AI 5

Bei Cubase AI5 handelt es sich um eine abgespeckte Cubase Version. AI5 wurde zpeziell für Musiker konzipiert, die sich eine schlanke Recording-Software für die Musikaufnahme wünschen.

Die grundlegende Technologie ist die gleiche wie bei Cubase 5. Mit Cubase AI5 erhält man somit ein professionelles Recording WErkzeug welches einfach zu bedienen ist. Die Aufgaben die man mit der Recordingsoftware realisieren kann, reichen vom Audio-Recording und Editing über das MIDI Sequenzing bis zum Mixing.

- Steinberg Audio-Engine
- 48 Audiospuren und bis zu 64 MIDI-Spuren
- HALion ONE Sample-Player mit ausgewählten Motif Sounds
- „Plug & Play” VST-/MIDI-Setup für Yamaha-Produkte wie Motif XS Music Production Synthesizer, n-Series Digital Mixing Studio und USB-Keyboards der KX-Serie
- Nahtlose Integration von Steinberg Hardware
- Studio Connections „Recall“ sowie produktspezifische Spezialfunktionen
- 31 VST Effekt-PlugIns, darunter 22 VST3 PlugIns
- Intelligente Verschmelzung von MIDI Controller Daten und Automationsdaten

31. Juli 2008

Reality Tonstudio sendet live ins Web

In Saerbeck (Münsterland) gibt es das erstes professionelles Reality Tonstudio Deutschlands. Das Besondere: Das Tonstudio überträgt live und interaktiv per Webcam-Übertragungen ins Internet.

So können Musiker ihr kreatives Schaffen aus dem Tonstudio heraus in Echtzeit ins Internet übertragen. Darüber hinaus können die Zuschauer interaktiv durch einen integrierten Live-Chat mit den Künstlern in Kontakt treten. Tim Edler und Thomas Lehmkühler, Produzenten und Inhaber des Reality Studio, beschreiten damit den Weg in eine neue Ära in einem sich stark wandelnden Musikgeschäft.

Der Umschwung in der Branche ist unverkennbar. Der unaufhaltsamen Einzug neuer Medien, ist für Edler und Lehmkühler Ansporn neue Wege zu gehen. Sie erkennen zum einen die Bedürfnisse einer ganz neuen Musikergeneration und bieten zum anderen bereits erfahrenen Künstlern die Gelegenheit auf den Zug aufzuspringen.

Web: www.insstudio.de

(openPR)

30. Juli 2008

Das Mischpult im Studio

- Teil 1 -

Ein Mischpult ist für Anfänger oft sehr beeindruckend. Bei so vielen Reglern und Knöpfen verliert man leicht den Überblick. Um den Einstieg leichter zu gestalten, gibt es hier einen Überblick über die wichtigsten Funktionen und die Arbeitsweise eines Mischpults. Unabhängig davon ob man ein analoges, ein digitales oder ein Mischpult im Homerecording PC anschaut, die Aufgaben des Mischpults sind dieselben. Das Mischpult ist der zentrale Arbeitsplatz im Studio.

Signalpegel bearbeiten ist eine der wesentlichen Aufgaben eines Studiomixers. Studioelektronik benötigt bestimmte Signalpegel. Ansonsten kommt es bei zu starken Eingangssignalen zu Verzerrungen  und bei zu schwachen beginnt es zu Rauschen. Mikrofone haben von Haus aus einen schwachen Pegel, der angehoben werden muss. Hierzu gibt es in den meisten Mischpulten Vorverstärker in den Mischpultkanälen.

Clip-LEDs bieten eine gute Kontrolle für zu hohe Eingangssignale. Sie befinden sich in den Eingangskanälen und leuchten auf, sobald ein bestimmter Pegel erreicht wird, kurz bevor das Signal verzerrt.

Mischen und Verteilen von Audiosignalen ist eine weitere Hauptaufgabe des Mischpults (wie der Name schon vermuten lässt.) Das mit Hilfe des Mischpults Audiospuren zusammengemischt werden dürfte jedem klar sein. Dem Verteilen von Audiosignalen kommt eine ebenso große Bedeutung zu.

Bei dem Zusammenmischen von Spuren werden mehrere Eingangskanäle auf einen Ausgang gemischt. Ein solcher Ausgang wir auch als Summe oder Bus bezeichnet. Den Pegel des Ausgangs kann man wiederum mit einem Master-Fader kontrollieren.

Der Master-Ausgang ist nicht die einzige Summe in einem Mischpult. Es gibt eine Vielzahl an Summen, die unterschiedlichen Zwecken dienen. Bei dem Einsatz von Effektgeräten über einen Aux Anschluss wird von jedem Kanalzug im Mischpult ein über einen Aux-Regler einstellbarer Anteil abgegriffen, zusammengemischt und als Summe an den Effektprozessor weitergeleitet.

Die Signalverteilung im Mischpult findet z.B. auch statt, wenn das Audiosignal nicht nur an die Master-Summe geht, sondern gleichzeitig auch über eine weitere Summe an den Kopfhörer des Sängers übermittelt wird.

Einschleifen von Geräten zur Signalbearbeitung ist eine weitere Hauptaufgabe eines Mischpults. Beim Einschleifen wird das vom Eingangskanal kommende Signal unterbrochen, an den Effektprozessor (z.B. ein Kompressor) weitergeleitet und anschließend genau an der Stelle, wo das Signal zuvor unterbrochen wurde wieder eingespeist.

Im Mischpult wird ein einschleifen über den Einschleifpunkt oder Insert realisiert. Dabei handelt es sich um einen speziellen Anschluss der meistens als Trennklinke aufgebaut ist. D.h., dass wenn ein Stecker in der Buchse steckt, das Signal durch das externe Gerät geleitet wird. Ansonsten wird der Insert überbrückt.

27. Juli 2008

Flanger

Der Flanger oder Flanging Effekt gehört zu der Gruppe der Modulationseffekte. Bei diesem Effekt wird dem Originalsignal das gleiche Tonmaterial zeitlich versetzt zugemischt. Es gibt heute zahlreiche Flanger Effektgeräte und Plugins mit den folgenden Einstellungsmöglichkeiten: Die Verzögerungszeit (Delay Time) liegt zwischen 1 und 5 ms. Ein LFO sorgt dafür, dass die Verzögerung nie gleich bleibt. Durch Feedback kann der Effekt noch verstärkt werden.

Man kann diesen Flanger-Effekt auch erzeugen, indem man zwei Samples minimal Zeitversetzt abspielt. Durch die Auslöschung von gleichen und sich überlagernden Frequenzen entstehen Kammfiltereffekte. In früheren Zeiten hat man für den Flangereffekt zwei Tonbänder mit dem gleichen Tonmaterial zeitlich versetzt abgespielt. Durch das manuelle beschleunigen und abbremsen der Spulen konnte man die Phsenverschiebungen steuern.

24. Juli 2008

Halleffekt

Der Halleffekt ist einer der wichtigsten effekte überhaupt. Ohne ihn klingt die beste Aufnahme irgendwie fad. Setzt man den Hall gekonnt ein bekommt der Mix Raum und das gewisse etwas. Wichtig ist es, den Halleffekt gut dosiert einzusetzen. Bei zuviel Hall auf den einzelnen Spuren wird der Mix schnell undurchsichtig.

Damit man den Halleffekt richtig einsetzen kann muss man zunächst verstehen, wie eine echte Reflexion funktioniert und wie man die verschiedenen Parameter den Effektgeräts einstellen sollte.

Wenn der Schall auf eine Mauer trifft wird er reflektiert. Ein solches Echo ist eine einfache Reflektion. In einem Raum mit vier Wänden wirft jede Wand ein unterschiedliches Echo zurück. Je nach Beschaffenheit der Wände klingen die Echos auch unterschiedlich.

Diese von den Wänden reflektierten Echos werden wiederum (ähnlich wie ein Ping-Pong effekt) von der gegenüberliegenden Seite Reflektiert. Dieser Vorgang wiederholt sich immer weiter, wobei das Signal immer schwächer wird und irgendwann verschwindet …und fertig ist der Halleffekt. Hall ist einfach nur eine Menge an sich überlagernden Echos.

Die wichtigsten Parameter, wie sie in den meisten Halleffektgeräten vorkommen

Meistens kann man ein Grundprogramm wie z.B. “Early Reflection”, “Room”, “Hall”, “Plate” oder “Spring” einstellen. Early Reflection reflektiert den Schall sehr schnell. Bei Room handelt es sich um einen Raum mit gleichen Abmessungen. Hall simuliert einen langgestreckten Raum. Plate simuliert hingegen einen Hall der mit Hilfe von Metall-Platten erzeugt wird. Spring erzeugt einen Federhall.

Weitere Einstellungsmöglichkeiten sind “Pre-Delay” oder “Initial-Delay”. Damit wird die Totzeit des Halls eingestellt. Das ist die Zeit, die vergeht, bis das Signal zum ersten mal zurückgeworfen wird. Je größer dieser Wert ist desto größer der Raum. Die Nachklangzeit vom Halleffekt wird mit “Time” eingestellt. Wobei eine Katedrale eine längere Nachklangzeit haben wird als eine kleine Dorfkirche.

Viele Halleffektgeräte und Plugins haben schon zahlreiche voreingestellte Klangcharakteristiken. Am besten man hört sich einige an und experimentiert mit den Einstellmöglichkeiten.

23. Juni 2008

Freeware Sequenzer

Nicht jeder Musiker hat ein Budget um sich einen Software Sequenzer für ein paar Hundert Euro zu kaufen. Bei den Software Sequenzern gibt es günstige Alternativen und auch Freeware Sequenzer. Nachfolgend ein paar Tipps wie man zu einem preiswerten Sequenzer kommt.

Die Heft CD’s der Musikmagazine sind für alle die auf der Suche nach einem Freeware Sequenzer sind besonders interessant. Samplitude 8 SE gab es z.B. gratis in einer Ausgabe der KEYS auf der beiliegenden CD dazu. Ebenso in einer Ausgabe der KEYS-Pocket Guides und in einer Ausgabe der Computerzeitschrift c´t.

Auf der Website von www.reaper.fm kann man sich die gleichnamige Sequenzer Software herunterladen. Die Version hat keinerlei Einschränkungen und kann beliebig getestet werden. Wenn einem das Programm zusagt kann man ab 50 Euro eine Lizenz erwerben.

Wer mit dem PC Musik machen will braucht natürlich eine vernünftige Soundkarte. Bei einigen Soundkarten bekommt man eine Sequenzer Software wie z.B. Cubase LE, Tracktion oder Live gratis dazu. Da man ohnehin eine gute Soundkarte braucht kann man gleich beim Kauf darauf achten ob man evtl. einen Freeware Sequenzer dazubekommt.

8. Mai 2008

Phantomspeisung

Ein Kondensatormikrofon benötigt die sogenannte Phantomspeisung (Phantompower), die normalerweise 48 Volt beträgt. In den meisten Mischpulten kann die Phantomspeisung per Knopfdruck bei den Mikrofoneingängen zugeschaltet werden. Bei vielen Mischpulten kann man die Phantomspeisung jedoch nicht für jeden Kanal einzeln zuschalten. Bei solchen Mischpulten kann man die Phantompower meistens nur für alle Kanäle gemeinsam oder für Gruppen von z.B. acht Kanälen zuschalten.

Damit man durch das Einschalten der Phantomspeisung keine Probleme bei anderen Kanälen oder sogar Schäden verursacht, sollte man ein Paar Dinge beachten. Hat man die Phantomspeisung eingeschaltet, dürfen keine symmetrischen Line-Ausgänge an Mikrofoneingänge angeschlossen werden. Ebenfalls verboten ist es, einen XLR zu Klinke Adapter zum Anschluss des Mikrofons zu verwenden, da man sich sonst gleich ein neues Mikro kaufen kann.

Dynamische Mikrofone können an Mikrofoneingänge mit Phantomspeisung bedenkenlos angeschlossen werden. Bei älteren Mischpulten sollte man jedoch vorsichtig sein. Billige oder ältere Pulte können eine zu große Toleranz der Widerstände aufweisen, wodurch die Gleichspannung negativ beeinflusst werden kann. Das kann dazu führen, dass die Mikrofone in der Basswiedergabe eingeschränkt werden und bei wirklich starken Toleranzen sogar beschädigt werden.

Die edelste Variante ist natürlich die Verwendung eines externen Mikrofonvorverstärkers mit Phantomspeisung wie z.B. das Goldmike MK II der Firma SPL.

18. April 2008

Das Studio Mikrofon

studio mikrofonFür die Studio Aufnahme werden fast immer Kondensator-Mikrofone oder dynamische Mikrofone verwendet. Mit Kondensator-Mikrofonen wird der Gesang und alles Instrumentale aufgenommen. Dynamische Mikros sind etwas unempfindlicher als die Kondensator-Mikrofone. Im Studio werden sie zur Abnahme von Schlagzeug und Gitarren-Amp’s genutzt. Bei einer Live-Aufnahme wird oft auch der Gesang damit aufgenommen.

Im Vergleich zu Kondensator-Mikrofonen haben dynamische Mikrofone jedoch eine geringere Deutlichkeit. Sie sind jedoch robuster und um einiges günstiger. Für Gesang-Aufnahmen daheim sollte man sich über kurz oder lang ein Kondensator-Mikrofon anschaffen. Für ein Studio das eher auf elektronische Musik ausgerichtet ist, reicht meist schon ein einziges Mikrofon.

Im Profi Studio findet man oft eine ganze Auswahl an verschiedensten Kondensator- und dynamischen Mikrofonen, da jedes natürlich auch andere Eigenschaften und Soundcharakteristiken hat. Dort sind die Aufnahmebedingungen natürlich perfekt, so dass man auch den Unterschied zwischen zwei Mikros heraushören kann. Im kleinen Projektstudio, in dem man die Gesangsbox notdürftig aus Eierkartonpappen zusammengeschustert hat, wird man auch durch ein Neumann Studio Mikrofon für 3.000,- Euro nicht unbedingt ein besseres Aufnahmeergebnis hin bekommen.

Für das kleine Projektstudio sollte ein gutes Kondensator-Mikro im unteren bis mittlerem Preissegment ausreichen. Wichtig zu erwähnen wäre noch, dass die Kondensator-Mikrofone aufgrund Ihrer Bauart mit Strom versorgt werden müssen. Dafür gibt es die Phantomspeisung! Durch XLR-Kabel werden die Kondenser im Studio ans Mischpult angeschlossen, worüber sie auch mit 48 Volt Phantomspeisung versorgt werden. Vorausgesetzt man hat ein Mischpult mit Phantomspeisung. Hat man keins kann man eine Mikrofon Vorverstärker mit Phantomspeisung wie z.B. den „ART Tube MP Studio V3“ vorschalten.

Foto: o2ma

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