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Tipps und Tricks rund ums Recording

Archiv für ‘Studio Equipment’


veröffentlicht: 20. September 2009

Steinberg CI2 USB Audio Interface

Steinberg CI2

Steinberg CI2

Das CI2 – Advanced Integration USB Studio von Steinberg ist ein kompaktes USB Audio Interface. Neben der Controller-Audiointerface Hardware wird eine Version von Cubase AI 5, eine kompakte Version von Cubase 5 mitgeliefert. Mit diesem Paket erhält man ein Komplettsystem für das digitale Recording, welches sich ideal für Einsteiger eignet.

Das CI2 dient, wie sein Name vermuten lässt, zwei wesentliche Hauptaufgaben. Erstens ist es ein 2-Kanal-Audiointerface
ausgestattet mit XLR Combo-Buchsen. Die Buchsen sind mit zwei hochwertigen Mikrofonvorverstärkern inklusive Phantom-Spannung
und einem HI-Z Eingang für E-Gitarre versehen worden.

Zweitens dient der CI2 als Controller für Cubase. Über den innovative AI Knob lassen sich nahezu alle Parameter in Cubase intuitiv Steuern. Somit bekommen gerade Neulinge in Sachen Recording eine Hardware und Software Lösung mit der sie die ersten Musikaufnahmen realisieren können.

veröffentlicht: 30. Juli 2008

Das Mischpult im Studio

- Teil 1 -

Ein Mischpult ist für Anfänger oft sehr beeindruckend. Bei so vielen Reglern und Knöpfen verliert man leicht den Überblick. Um den Einstieg leichter zu gestalten, gibt es hier einen Überblick über die wichtigsten Funktionen und die Arbeitsweise eines Mischpults. Unabhängig davon ob man ein analoges, ein digitales oder ein Mischpult im Homerecording PC anschaut, die Aufgaben des Mischpults sind dieselben. Das Mischpult ist der zentrale Arbeitsplatz im Studio.

Signalpegel bearbeiten ist eine der wesentlichen Aufgaben eines Studiomixers. Studioelektronik benötigt bestimmte Signalpegel. Ansonsten kommt es bei zu starken Eingangssignalen zu Verzerrungen  und bei zu schwachen beginnt es zu Rauschen. Mikrofone haben von Haus aus einen schwachen Pegel, der angehoben werden muss. Hierzu gibt es in den meisten Mischpulten Vorverstärker in den Mischpultkanälen.

Clip-LEDs bieten eine gute Kontrolle für zu hohe Eingangssignale. Sie befinden sich in den Eingangskanälen und leuchten auf, sobald ein bestimmter Pegel erreicht wird, kurz bevor das Signal verzerrt.

Mischen und Verteilen von Audiosignalen ist eine weitere Hauptaufgabe des Mischpults (wie der Name schon vermuten lässt.) Das mit Hilfe des Mischpults Audiospuren zusammengemischt werden dürfte jedem klar sein. Dem Verteilen von Audiosignalen kommt eine ebenso große Bedeutung zu.

Bei dem Zusammenmischen von Spuren werden mehrere Eingangskanäle auf einen Ausgang gemischt. Ein solcher Ausgang wir auch als Summe oder Bus bezeichnet. Den Pegel des Ausgangs kann man wiederum mit einem Master-Fader kontrollieren.

Der Master-Ausgang ist nicht die einzige Summe in einem Mischpult. Es gibt eine Vielzahl an Summen, die unterschiedlichen Zwecken dienen. Bei dem Einsatz von Effektgeräten über einen Aux Anschluss wird von jedem Kanalzug im Mischpult ein über einen Aux-Regler einstellbarer Anteil abgegriffen, zusammengemischt und als Summe an den Effektprozessor weitergeleitet.

Die Signalverteilung im Mischpult findet z.B. auch statt, wenn das Audiosignal nicht nur an die Master-Summe geht, sondern gleichzeitig auch über eine weitere Summe an den Kopfhörer des Sängers übermittelt wird.

Einschleifen von Geräten zur Signalbearbeitung ist eine weitere Hauptaufgabe eines Mischpults. Beim Einschleifen wird das vom Eingangskanal kommende Signal unterbrochen, an den Effektprozessor (z.B. ein Kompressor) weitergeleitet und anschließend genau an der Stelle, wo das Signal zuvor unterbrochen wurde wieder eingespeist.

Im Mischpult wird ein einschleifen über den Einschleifpunkt oder Insert realisiert. Dabei handelt es sich um einen speziellen Anschluss der meistens als Trennklinke aufgebaut ist. D.h., dass wenn ein Stecker in der Buchse steckt, das Signal durch das externe Gerät geleitet wird. Ansonsten wird der Insert überbrückt.

veröffentlicht: 8. Mai 2008

Phantomspeisung

Ein Kondensatormikrofon benötigt die sogenannte Phantomspeisung (Phantompower), die normalerweise 48 Volt beträgt. In den meisten Mischpulten kann die Phantomspeisung per Knopfdruck bei den Mikrofoneingängen zugeschaltet werden. Bei vielen Mischpulten kann man die Phantomspeisung jedoch nicht für jeden Kanal einzeln zuschalten. Bei solchen Mischpulten kann man die Phantompower meistens nur für alle Kanäle gemeinsam oder für Gruppen von z.B. acht Kanälen zuschalten.

Damit man durch das Einschalten der Phantomspeisung keine Probleme bei anderen Kanälen oder sogar Schäden verursacht, sollte man ein Paar Dinge beachten. Hat man die Phantomspeisung eingeschaltet, dürfen keine symmetrischen Line-Ausgänge an Mikrofoneingänge angeschlossen werden. Ebenfalls verboten ist es, einen XLR zu Klinke Adapter zum Anschluss des Mikrofons zu verwenden, da man sich sonst gleich ein neues Mikro kaufen kann.

Dynamische Mikrofone können an Mikrofoneingänge mit Phantomspeisung bedenkenlos angeschlossen werden. Bei älteren Mischpulten sollte man jedoch vorsichtig sein. Billige oder ältere Pulte können eine zu große Toleranz der Widerstände aufweisen, wodurch die Gleichspannung negativ beeinflusst werden kann. Das kann dazu führen, dass die Mikrofone in der Basswiedergabe eingeschränkt werden und bei wirklich starken Toleranzen sogar beschädigt werden.

Die edelste Variante ist natürlich die Verwendung eines externen Mikrofonvorverstärkers mit Phantomspeisung wie z.B. das Goldmike MK II der Firma SPL.

veröffentlicht: 18. April 2008

Das Studio Mikrofon

studio mikrofonFür die Studio Aufnahme werden fast immer Kondensator-Mikrofone oder dynamische Mikrofone verwendet. Mit Kondensator-Mikrofonen wird der Gesang und alles Instrumentale aufgenommen. Dynamische Mikros sind etwas unempfindlicher als die Kondensator-Mikrofone. Im Studio werden sie zur Abnahme von Schlagzeug und Gitarren-Amp’s genutzt. Bei einer Live-Aufnahme wird oft auch der Gesang damit aufgenommen.

Im Vergleich zu Kondensator-Mikrofonen haben dynamische Mikrofone jedoch eine geringere Deutlichkeit. Sie sind jedoch robuster und um einiges günstiger. Für Gesang-Aufnahmen daheim sollte man sich über kurz oder lang ein Kondensator-Mikrofon anschaffen. Für ein Studio das eher auf elektronische Musik ausgerichtet ist, reicht meist schon ein einziges Mikrofon.

Im Profi Studio findet man oft eine ganze Auswahl an verschiedensten Kondensator- und dynamischen Mikrofonen, da jedes natürlich auch andere Eigenschaften und Soundcharakteristiken hat. Dort sind die Aufnahmebedingungen natürlich perfekt, so dass man auch den Unterschied zwischen zwei Mikros heraushören kann. Im kleinen Projektstudio, in dem man die Gesangsbox notdürftig aus Eierkartonpappen zusammengeschustert hat, wird man auch durch ein Neumann Studio Mikrofon für 3.000,- Euro nicht unbedingt ein besseres Aufnahmeergebnis hin bekommen.

Für das kleine Projektstudio sollte ein gutes Kondensator-Mikro im unteren bis mittlerem Preissegment ausreichen. Wichtig zu erwähnen wäre noch, dass die Kondensator-Mikrofone aufgrund Ihrer Bauart mit Strom versorgt werden müssen. Dafür gibt es die Phantomspeisung! Durch XLR-Kabel werden die Kondenser im Studio ans Mischpult angeschlossen, worüber sie auch mit 48 Volt Phantomspeisung versorgt werden. Vorausgesetzt man hat ein Mischpult mit Phantomspeisung. Hat man keins kann man eine Mikrofon Vorverstärker mit Phantomspeisung wie z.B. den „ART Tube MP Studio V3“ vorschalten.

Foto: o2ma

veröffentlicht: 17. April 2008

Warum Monitorboxen so wichtig sind

Monitorboxen? Tun es da nicht auch meine HiFi Boxen? Solche Fragen hört man hin und wieder von Musikern, die gerade dabei sind sich ein kleines Projekt-Studio zu Hause einzurichten.

Studio Monitore

Studio Monitore

Im Prinzip kann man die Frage schnell beantworten, Nein! Die Monitorboxen sind beim Abmischen und Sound Design unerlässlich. Sie sorgen dafür, dass man einen möglichst neutrales Hörerlebnis hat. Das bedeutet, gute Monitorboxen haben so gut wie keinen Eigenklang. Im Gegensatz dazu haben HiFi Boxen immer einen gewissen Eigenklang.

Der Fan von klassischer Musik kauft sich die Boxen XY, da hier ein Orchester besonders gut zur Geltung kommt. Der Hard Rocker kauft sich wiederum andere Boxen als der Techno Fan. Je nach Vorliebe eben!

Monitor Boxen klingen genau aus dem Grund möglichst neutral, damit der fertige Song hinterher auf unterschiedlichen HiFi Boxen trotz der jeweiligen Klangcharakteristik der einzelnen Boxen möglichst gut klingt.

Ein Erklärungsversuch… mischt man z. B. ein Musikstück auf einer Box ab, die sehr Bass intensiv ist, würde man am Mischpult wahrscheinlich die Bässe etwas heraus nehmen, da ja genug Bass zu hören ist. Spielt man den Song jedoch auf einer anderen Box ab, die weniger die Bässe betont, würde der Mix dann doch etwas zu schmal klingen.

Dennoch kann es nicht schaden im Studio mehrere andere Boxen zum Testen des Mixergebnissen bereitstehen zu haben. Damit kann man dann sehr gut kontrollieren ob das fertige Ergebnis sich auch wirklich auf allen Boxen gut anhört.  Am besten hört man sich den fertigen Mix auf möglichst vielen verschiedenen Boxen von richtig gut bis hin zum einfachen Küchenradio einmal an.

Beim Kauf von Monitorboxen lässt ihr euch am besten im Musikladen eures Vertrauens beraten und hört euch ein Paar verschiedene Modelle an.